Aktuelle Tätigkeit
Seit über 15 Jahren arbeite ich als Fachberater Funk und Technik beim Deutschen Roten Kreuz – Landesverband Baden-Württemberg e. V. in Stuttgart.
Neben meiner Beratungstätigkeit und Gremienarbeit in den Bereichen Funk- und Leitstellentechnik, Funkalarmierung, IT-Infrastruktur sowie technische Innovationen zählt der Betrieb der Technischen Betriebsstelle für den Digitalfunk der Rettungsdienste und Hilfsorganisationen in Baden-Württemberg (TBSt RD/HO BW) zu meinen zentralen Aufgaben.
Die TBSt RD/HO BW unterstützt organisationsübergreifend alle Rettungsdienste und Hilfsorganisationen in Baden-Württemberg in technischen, konzeptionellen und organisatorischen Fragen rund um den BOS-Digitalfunk.
Dazu zählt unter anderem der Betrieb von Update-Management-Systemen zur Software- und Konfigurationsverwaltung von rund 14.000 Digitalfunkgeräten. Darüber hinaus haben wir organisationsübergreifend Lastenhefte für die Erstbeschaffung von Digitalfunkgeräten erstellt sowie Rahmenkonditionen mit den Fachhändlern verhandelt. Zudem begleiteten wir die Integrierten Leitstellen in Baden-Württemberg bei der Anbindung und Implementierung des BOS-Digitalfunks und führten gemeinsam mit dem Innenministerium Baden-Württemberg die technischen Abnahmen durch.
Meine langjährige Erfahrung in den Bereichen Elektronik, IT und Kommunikationstechnik sowie die Erfahrungen aus meiner 15-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ermöglichen mir eine ganzheitliche Betrachtungsweise sowie die Entwicklung praxisorientierter und zukunftsfähiger Lösungsansätze.

Berufsausbildungen
- Energieelektroniker – Fachrichtung Betriebstechnik
- Staatlich geprüfter informations- und kommunikationstechnischer Assistent
Energieelektroniker – Fachrichtung Betriebstechnik

Nach dem erfolgreich bestandenen Realschulabschluss (Mittlere Reife) an der heutigen Kastell-Realschule in Welzheim im Juni 1994 begann ich eine Berufsausbildung zum Energieelektroniker – Fachrichtung Betriebstechnik bei der damaligen Flender ATB-Loher Antriebstechnik AG in Welzheim.
Aufgrund fehlender Fachkapazitäten im Ingenieurbereich konnte ich während des zweiten und dritten Ausbildungsjahres einen großen Teil meiner Ausbildung in der Abteilung Systemtechnik (PSW) absolvieren.
Dort bearbeitete ich zunächst Teilaufgaben, kurze Zeit später auch komplexe Aufgaben im Hard- und Softwarebereich.
Unter anderem erstellte ich für einen 11kW-Prüf- und Laststand ein PC-basierendes Messsystem zur automatisierten Aufnahme und Auswertung von acht Temperaturverläufen, eine umfangreiche Software zur PC-geführten Bedienung eines Komplettantriebsprüfstandes, sowie ein Programm zur einfacheren Kommunikation mit motorintegrierten Frequenzumrichtern.


Während dieser Zeit konnte ich mir sehr umfangreiches Wissen in den Bereichen der Softwareentwicklung, Schnittstellen und Interfaces, sowie in der automatisierten Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik aneignen.
Ein besonderer Dank gilt dem damaligen Abteilungsleiter der Abteilung Systemtechnik (PSW), Herrn Dipl.-Ing. Peter Höhne, der mir die Mitarbeit in seiner Abteilung ermöglichte und mich bei den umfangreichen Aufgaben unterstützt hat.
Die Ausbildung zum Energieelektroniker habe ich im Juli 1997 mit Lehrzeitverkürzung erfolgreich abgeschlossen. Für die sehr guten Leistungen wurden mir durch den Ausbildungsbetrieb ein Buch-Preis, sowie von der Gewerblichen Berufsschule Schorndorf und der Industrie- und Handelskammer (IHK), Region Stuttgart, Bezirkskammer Rems-Murr jeweils eine Belobigung überreicht. Die während meiner Tätigkeit in der Abteilung Systemtechnik erbrachten sehr hohen Leistungen wurden zusätzlich mit einer separaten Beurteilung bestätigt.
Staatlich geprüfter informations- und kommunikationstechnischer Assistent + Fachhochschulreife
Der sehr gute Abschluss zum Energieelektroniker führte dazu, dass ich mich entschlossen habe, mein Wissen im Bereich der Informationstechnik mit einer weiteren Ausbildung am zweijährigen Berufskolleg an der Gewerblichen Schule (heute: Technische Schule) in Aalen zum staatlich geprüften informations- und kommunikationstechnischen Assistenten (2BKI) zu erweitern und zu vertiefen. Zusätzlich konnte ich dabei die Fachhochschulreife (FHR) erwerben.
Mein besonderer Fleiß und meine sehr guten Leistungen wurden mit einem Preis „FÜR BESONDERE LEISTUNGEN“ honoriert.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine anderen Berufsausbildungen im IT-Bereich, wie beispielsweise Fachinformatiker oder IT-Systemelektroniker, angeboten wurden. Diese Berufsbilder wurden erst ab dem zweiten Quartal 1997 mit der Verordnung über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik schrittweise eingeführt.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zu meinem beruflichen Werdegang finden Sie in tabellarischer Form unter folgenden Links (auch über das Menü rechts erreichbar):