EAGLE ade: So gelingt der Wechsel zu KiCad 10

Stilisierte schwarze Leiterplatte mit IC und silbernen Leiterbahnen, eine Route rot hervorgehoben, daneben der Titel „EAGLE ade: So gelingt der Wechsel zu KiCad 10“

Zielgruppe: erfahrene Elektronikentwickler mit EAGLE-Hintergrund
Stand: KiCad 10.0.x (Herbst 2026),
Umfang: bewusst kompakt – kein Handbuch, sondern ein Wegweiser

Dieser Leitfaden richtet sich an Entwickler, die mit EAGLE groß geworden sind und jetzt auf KiCad umsteigen. Elektronikgrundlagen und das Prinzip Schaltplan → Layout → Fertigung werden vorausgesetzt. Im Mittelpunkt stehen deshalb die Unterschiede, die sinnvolle Grundeinrichtung und die Übersetzung der gewohnten EAGLE-Arbeitsweise in die KiCad-Welt.


Inhalt

  1. Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
  2. Begriffe: EAGLE → KiCad
  3. Ersteinrichtung nach der Installation
  4. Projekt- und Dateistruktur
  5. Bibliotheken
  6. Schaltplan (Eeschema)
  7. Layout (Pcbnew)
  8. EAGLE-Befehle → KiCad-Tastenkürzel/Menüs
  9. Lagenzuordnung EAGLE → KiCad
  10. Fertigungsdaten (CAM → Plotten/Jobsets)
  11. Migration bestehender EAGLE-Projekte
  12. Typische Stolperfallen
  13. Weiterführende Quellen

1. Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

KiCad und EAGLE lösen dieselbe Aufgabe, folgen aber einer unterschiedlichen Philosophie. Die größten Umgewöhnungen betreffen nicht einzelne Funktionen, sondern das Bedienkonzept, den Aufbau der Bauteilbibliotheken und den Abgleich zwischen Schaltplan und Layout. Die folgende Tabelle stellt die Punkte gegenüber, über die ein EAGLE-Anwender in den ersten Tagen am häufigsten stolpert.

ThemaEAGLE 5/6KiCad 10
BedienkonzeptBefehl wählen, dann Objekt anklicken (Kommandozeile)Objekt auswählen/überfahren, dann Tastenkürzel – keine Kommandozeile
BauteilDevice = Symbol + Package + Verbindungstabelle in einer BibliothekSymbol und Footprint sind getrennt; Zuordnung im Schaltplan (Feld Footprint)
Schaltplan ↔ LayoutForward-/Back-Annotation läuft automatisch und permanentAbgleich manuell: F8 = Platine aus Schaltplan aktualisieren
Mehrere Blätterflache Blätter, gleiche Netznamen verbinden blattübergreifendhierarchische Blätter; Netznamen sind blattlokal, außer globale Labels/Power-Symbole
Lagennummeriert (1, 16, 21 …)benannt (F.Cu, B.Cu, F.Silkscreen …)
KupferflächenPolygon mit Rank (1 = höchste Priorität)Zone mit Priorität (höhere Zahl gewinnt – umgekehrt!)
Ratsnest/FüllenRATSNEST berechnet PolygoneLuftlinien immer aktuell; Zonen füllen mit B
SkripteULP, SCRPython (Scripting-Konsole, Action-Plugins), IPC-API
FertigungsdatenCAM-Prozessor, .cam-JobsPlotten-Dialog, Bohrdateien, Jobsets
DateiformatEAGLE 5: binär; ab 6: XMLKlartext (S-Expressions) – gut für Git/Diff
LizenzLizenz/GrößenlimitsGPL, keine Limits (bis 32 Kupferlagen)

Merksatz: In EAGLE denkt man in Befehlen, in KiCad in Auswahl + Aktion.


2. Begriffe: EAGLE → KiCad

Viele Dinge heißen in KiCad anders, obwohl sie fast dasselbe sind – und umgekehrt verbergen sich hinter gleichen Namen teils andere Konzepte. Die Tabelle übersetzt die EAGLE-Begriffe in ihre KiCad-Entsprechung. Wo es kein direktes Gegenstück gibt, erklärt die Bemerkungsspalte, wie man in KiCad stattdessen vorgeht.

EAGLEKiCadBemerkung
Schematic (.sch)Schaltplan (.kicad_sch)Editor heißt intern Eeschema
Board (.brd)Leiterplatte (.kicad_pcb)Editor heißt intern Pcbnew
Library (.lbr)Symbolbibliothek (.kicad_sym) + Footprint-Bibliothek (Ordner .pretty mit .kicad_mod)getrennt
Device / DevicesetSymbol (mit Footprint-Feld)keine Package-Varianten im Symbol; stattdessen Footprint-Filter oder je Variante ein Symbol
PackageFootprint
SymbolSymbol (Einheit bei Mehrfachbauteilen)Gate = Einheit (Unit)
Gate (A, B, …)Unit (A, B, …)
Supply-SymbolPower-Symbolerzeugt globales Netz
LabelLabel (lokal), globales Label, hierarchisches Label
Name / ValueReferenz / Wert
AttributeFelder (Fields)beliebige eigene Felder, z. B. MPN, Hersteller
SMASH–Felder sind ohnehin frei verschiebbar
PolygonZone (Füllzone)
IsolateAbstand (Clearance) der Zone
Orphans„Inseln entfernen“ (Zoneneigenschaften)
Restrict / KeepoutSperrfläche (Rule Area)
Net ClassNetzklasseZuordnung im Schaltplan oder Platineneinstellungen
DRU-DateiPlatineneinstellungen + eigene Regeln (.kicad_dru)KiCad 10: grafischer Regel-Editor
CAM-JobPlotten-Einstellungen bzw. Jobset
ULPPython-Plugin
Varianten (Assembly Variants)Design-Variantenneu in KiCad 10

3. Ersteinrichtung nach der Installation

Eine frisch installierte KiCad-Version ist sofort lauffähig, aber auf internationale (überwiegend US-amerikanische) Gewohnheiten voreingestellt. Ein einmaliger Durchgang durch die Einstellungen spart später viel Zeit und vermeidet typische Fehler. Die folgenden Unterabschnitte gehen in der Reihenfolge vor, in der man sie sinnvollerweise abarbeitet: erst global, dann pro Editor, zuletzt projektbezogen.

3.1 Erster Start

Beim allerersten Start legt KiCad seine Konfiguration an und fragt, woher die Bibliothekseinträge kommen sollen. Diese Entscheidung bestimmt, ob die mitgelieferten Standardbibliotheken sofort verfügbar sind.

  • Beim ersten Start fragt KiCad nach den Bibliothekstabellen: „Standardtabelle kopieren“ wählen (bindet die mitgelieferten Bibliotheken ein).
  • Nicht die alten KiCad-Einstellungen eines Bekannten importieren – sauber neu starten.

3.2 Allgemein (Projektmanager → Einstellungen → Einstellungen…)

Die allgemeinen Einstellungen gelten für alle Editoren und alle Projekte. Hier werden Sprache, Pfade zu eigenen Bibliotheken, Sicherungen sowie das Maus- und Tastaturverhalten festgelegt. Die Tabelle nennt jeweils eine Empfehlung und wo die Einstellung zu finden ist.

EinstellungEmpfehlungPfad
SpracheDeutsch (oder bewusst Englisch, da Foren/Doku meist englisch)Einstellungen → Sprache
Pfadvariableneigene Firmenbibliothek, z. B. FIRMA_LIB = D:/KiCad/LibEinstellungen → Pfade konfigurieren
Texteditorz. B. Notepad++/VS CodeAllgemein
Projekt-Backupsaktivieren, z. B. alle 15 min, max. 25Allgemein → Projekt-Sicherung
Maus & TouchpadZoom mit Mausrad, Verschieben mit mittlerer Taste; „Cursor beim Zoom zentrieren“ nach Geschmack abschaltenMaus und Touchpad
TastenkürzelListe ansehen/anpassen; Export als SpickzettelTastenkürzel (Übersicht im Editor: Strg+F1)

Tipp für EAGLE-Umsteiger: Unter Maus und Touchpad lässt sich das Ziehverhalten einstellen. Viele Umsteiger setzen „Linke Taste ziehen“ auf „Verschieben, wenn nichts ausgewählt ist“.

3.3 Schaltplaneditor

Im Schaltplaneditor geht es vor allem um Raster, Zeichnungsrahmen und Bauteilbezeichnung. Für den Standort Deutschland sind dabei die Normen für Schriftfeld, Schaltzeichen und Referenzkennzeichen relevant. Ein Punkt ist besonders wichtig: Auch wer metrisch denkt, sollte das Schaltplanraster im Zollmaß belassen – die Tabelle erklärt, warum.

EinstellungEmpfehlungBegründung
Raster50 mil (1,27 mm) beibehaltenBibliotheken liegen auf 100-mil-Pin-Raster. Nicht auf metrisches Raster umstellen – sonst treffen Pins nicht!
Anzeigeeinheitmm ist möglich (nur Anzeige)
ZeichnungsrahmenDIN A4 bzw. A3 querDatei → Seiteneinstellungen
Schriftfeldeigenes Schriftfeld nach DIN EN ISO 7200 als .kicad_wks anlegenEditor: Zeichnungsrahmen-Editor im Projektmanager
ReferenzbezeichnerStandard (R, C, L, D, Q, U, J …) entspricht weitgehend DIN EN IEC 81346-2-Praxis; ggf. eigene Präfixe (X für Steckverbinder, K für Relais) in der Firmenbibliothek
Annotation„Zuerst nach X-, dann Y-Position“, Nummerierung je Blatt × 100 (z. B. R101, R201)Werkzeuge → Schaltplan annotieren
SymbolnormKiCad-Standardbibliothek ist überwiegend IEC/DIN EN 60617 (rechteckiger Widerstand)US-Symbole bei Bedarf meiden

Pfad: Schaltplaneditor → Einstellungen → Einstellungen… und projektbezogen Datei → Schaltplaneinstellungen.

3.4 Leiterplatteneditor

Im Layout wird konsequent metrisch gearbeitet. Neben Einheit und Raster ist für EAGLE-Umsteiger vor allem das Koordinatensystem ungewohnt, weil die Y-Achse in KiCad standardmäßig nach unten zeigt. Die Tabelle fasst die wichtigsten Grundeinstellungen des Leiterplatteneditors zusammen.

EinstellungEmpfehlung
Einheitmm (Umschalten: Strg+U)
RasterBenutzerraster 0,5 / 0,25 / 0,1 mm; für Zoll-Bauteile zusätzlich 1,27 / 0,635 mm (Rasterwechsel N / Umschalt+N)
KoordinatensystemEAGLE: Y nach oben. KiCad: Y nach unten. Unter Einstellungen → Ursprünge und Achsen kann die Y-Achse invertiert angezeigt werden. Hilfsursprung (Bohr-/Platzierursprung) an die linke untere Ecke der Platine legen.
Interaktiver RouterModus „Hindernisse umschieben“ (Shove) – deutlich komfortabler als EAGLE-Follow-me
3D-ViewerAlt+3

3.5 Platineneinstellungen (projektbezogen: Datei → Platineneinstellungen)

Die Platineneinstellungen ersetzen die DRU-Datei aus EAGLE und werden pro Projekt gespeichert. Sie legen Lagenaufbau, minimale Strukturen und Netzklassen fest und sollten sich nach den Fähigkeiten des Leiterplattenherstellers richten. Die Werte unten sind ein konservativer Ausgangspunkt, den praktisch jeder Fertiger ohne Aufpreis beherrscht (z. B. Würth Elektronik, Multi-CB, Beta Layout, AISLER).

ParameterWert
Lagenaufbau2 Lagen, FR4, 1,55–1,6 mm, 35 µm Cu
Min. Leiterbahnbreite0,15 mm
Min. Abstand0,15 mm
Min. Bohrung (Via)0,3 mm, Restring ≥ 0,125 mm (Via 0,6 mm)
Kupfer zu Rand0,3 mm
Lötstoppmasken-Erweiterung0 mm (Fertiger skaliert selbst) bzw. 0,05 mm laut Fertiger
NetzklassenDefault 0,25 mm; Power 0,5–1,0 mm
SiebdruckStrichstärke ≥ 0,15 mm, Text ≥ 1,0 mm hoch

Empfehlung: Eine fertig eingerichtete Leerplatine als Projektvorlage speichern (Datei → Neues Projekt aus Vorlage). Spart bei jedem Projekt die Einrichtung.


4. Projekt- und Dateistruktur

Ein KiCad-Projekt ist ein Ordner mit mehreren Dateien, die über die Projektdatei zusammengehalten werden. Anders als bei EAGLE gibt es neben Schaltplan und Layout eigene Dateien für Einstellungen, Designregeln und projektbezogene Bibliotheken. Die Übersicht zeigt, welche Datei welche Aufgabe hat und welche nicht in die Versionsverwaltung gehören.

MeinProjekt/
├── MeinProjekt.kicad_pro     Projektdatei (Einstellungen, Netzklassen, Regeln)
├── MeinProjekt.kicad_sch     Hauptschaltplan
├── Netzteil.kicad_sch        Unterblatt (hierarchisch)
├── MeinProjekt.kicad_pcb     Layout
├── MeinProjekt.kicad_dru     eigene Designregeln (optional)
├── MeinProjekt.kicad_prl     lokale Ansichtseinstellungen – nicht ins Git
├── sym-lib-table             projektbezogene Symbolbibliotheken
├── fp-lib-table              projektbezogene Footprint-Bibliotheken
└── MeinProjekt-backups/      automatische Sicherungen – nicht ins Git

Für den Umgang mit diesen Dateien gelten ein paar einfache Regeln:

  • Immer über den Projektmanager öffnen, nicht einzelne Dateien.
  • Alle Dateien sind Klartext – Versionierung mit Git funktioniert gut.
  • 3D-Modelle und Schriften können seit KiCad 9 in die Platine eingebettet werden (Weitergabe ohne Bibliotheksabhängigkeit).

5. Bibliotheken

Die Bibliotheksverwaltung ist der größte konzeptionelle Unterschied zu EAGLE. Wer sie verstanden und einmal sauber eingerichtet hat, arbeitet in KiCad ebenso schnell wie gewohnt. Die folgenden Abschnitte erklären das Prinzip, die Einbindung über Bibliothekstabellen, eine empfehlenswerte Organisation und die Übernahme vorhandener EAGLE-Bibliotheken.

5.1 Grundprinzip

In EAGLE bündelt ein Device Schaltsymbol, Gehäuse und Pin-Zuordnung. KiCad trennt diese Teile bewusst, damit ein Symbol mit verschiedenen Gehäusen kombiniert werden kann. Daraus ergibt sich folgende Arbeitsweise:

  • Symbol (Schaltplan) und Footprint (Layout) liegen in getrennten Bibliotheken.
  • Die Verknüpfung erfolgt im Symbolfeld Footprint im Format Bibliothek:Footprint, z. B. Resistor_SMD:R_0603_1608Metric.
  • Generische Symbole (R, C, LED …) haben keinen festen Footprint – der wird im Schaltplan pro Bauteil gewählt (Werkzeuge → Footprints zuweisen). Für Standardbauteile lohnt sich eine eigene Bibliothek mit vollständig definierten Symbolen (Footprint + MPN fest hinterlegt) – das kommt dem EAGLE-Device am nächsten.

5.2 Bibliothekstabellen

KiCad kennt Bibliotheken nicht über Ordner, sondern über Tabellen, in denen jede Bibliothek mit einem Kurznamen (Nickname) und Pfad eingetragen ist. Es gibt eine globale Tabelle für alle Projekte und optional eine Tabelle je Projekt. Die Tabelle unten zeigt, wofür welche Ebene gedacht ist.

EbeneDateiVerwendung
Globalin KiCad-KonfigurationKiCad-Standardbibliotheken, Firmenbibliothek
Projektsym-lib-table, fp-lib-table im Projektordnerprojektspezifische Bauteile

Verwaltung: Einstellungen → Symbolbibliotheken verwalten bzw. Footprint-Bibliotheken verwalten.
Pfade immer über Variablen angeben: ${KIPRJMOD} (Projektordner), ${KICAD10_FOOTPRINT_DIR}, eigene Variablen wie ${FIRMA_LIB}.

5.3 Empfohlene Organisation

Eine durchdachte Bibliotheksstruktur ist die Grundlage für reproduzierbare Projekte und brauchbare Stücklisten. Die folgenden Punkte haben sich in der Praxis bewährt, gerade wenn mehrere Personen mit denselben Bauteilen arbeiten.

  1. KiCad-Standardbibliotheken nicht verändern (werden bei Updates überschrieben).
  2. Eigene Firmenbibliothek: je eine .kicad_sym pro Bauteilgruppe, eigene .pretty-Ordner, 3D-Modelle als STEP (KiCad 10 liefert nur noch STEP).
  3. Eigene Symbole mit Feldern MPN, Hersteller, ggf. Lieferant/Bestellnr. – Grundlage für die Stückliste.
  4. Footprints nach IPC-7351 benennen (wie die KiCad-Bibliothek).
  5. Footprint-Generator für Standardgehäuse: Footprint-Assistenten im Footprint-Editor; ansonsten Herstellerdaten (SnapEDA, Ultra Librarian, Mouser/Digikey) im KiCad-Format laden.

5.4 EAGLE-Bibliotheken übernehmen

Über Jahre gepflegte EAGLE-Bibliotheken müssen nicht neu gezeichnet werden. KiCad kann sie einlesen, allerdings nur im XML-Format ab EAGLE 6. Die Punkte beschreiben den Weg und worauf man bei der Übernahme achten muss.

  • .lbr (XML, also ab EAGLE 6) kann in der Footprint-Bibliothekstabelle direkt als Bibliothekstyp Eagle eingebunden werden.
  • Für Symbole: in der Symbolbibliothekstabelle ebenfalls Typ Eagle möglich; besser einmalig im Symbol-Editor öffnen und als KiCad-Bibliothek speichern (Bibliothek speichern unter).
  • EAGLE-5-Bibliotheken sind binär → vorher in EAGLE 6/7/9 öffnen und speichern (wandelt in XML).
  • Importierte Bauteile immer prüfen: Pin-Typen (ERC!), Ursprung, Lötstopp/Paste, 3D-Modell.

6. Schaltplan (Eeschema)

Der Schaltplaneditor fühlt sich nach kurzer Eingewöhnung vertraut an, unterscheidet sich aber in Bedienung, Netzlogik und der Übergabe an das Layout. Die Unterabschnitte beschreiben diese drei Bereiche sowie die elektrische Regelprüfung.

6.1 Arbeitsweise

Statt erst einen Befehl zu wählen und dann das Objekt anzuklicken, zeigt man in KiCad mit der Maus auf ein Objekt und drückt das passende Kürzel. Das ist schneller, verlangt aber anfangs etwas Umgewöhnung. Die wichtigsten Grundregeln:

  • Werkzeug wählen per Kürzel, platzieren, Esc beendet.
  • Objekt unter dem Mauszeiger bearbeiten: E (Eigenschaften), M (verschieben), G (ziehen mit Leitungen), R (drehen) – keine Vorauswahl nötig.
  • Leitungen müssen an Pinenden enden; Verbindungspunkte (Junctions) setzt KiCad automatisch.

6.2 Netze und Hierarchie

In EAGLE sind gleichnamige Netze auf allen Blättern automatisch verbunden. KiCad arbeitet hierarchisch: Ein Netzname gilt zunächst nur auf seinem Blatt, und blattübergreifende Verbindungen werden bewusst angelegt. Dafür gibt es verschiedene Arten von Labels, deren Reichweite unten erklärt ist.

  • Lokales Label (L): nur innerhalb des Blatts.
  • Globales Label (Strg+L): projektweit – entspricht dem EAGLE-Verhalten gleichnamiger Netze.
  • Hierarchisches Label (Strg+H) + Blattsymbol (S): saubere Hierarchie mit Schnittstellen, Blätter mehrfach instanziierbar (z. B. 4 identische Kanäle).
  • Power-Symbole (P): immer global.
  • Busse (B) mit Bus-Aliasen (DATA[0..7]) und Gruppenbussen ({SDA SCL}).
  • KiCad 10: Elemente lassen sich im Schaltplan gruppieren (wie im Layout).

6.3 ERC

Die elektrische Regelprüfung in KiCad ist strenger als in EAGLE, weil sie die Pin-Typen (Eingang, Ausgang, Power-Eingang usw.) genau auswertet. Einige Meldungen wirken deshalb anfangs überraschend, lassen sich aber mit wenigen Handgriffen auflösen:

  • Prüfen → Elektrische Regelprüfung (ERC)
  • Häufigste Meldung bei Umsteigern: „Eingangs-Power-Pin nicht gespeist“ → Netz mit PWR_FLAG markieren, wenn die Spannung von außen (Stecker, Regler ohne Power-Output-Pin) kommt.
  • Nicht angeschlossene Pins mit Q (No-Connect-Flag) markieren.

6.4 Übergabe an das Layout

Da KiCad keine permanente Forward-/Back-Annotation hat, wird der Schaltplan gezielt an das Layout übergeben. Die folgenden Schritte bilden den empfohlenen Ablauf vor jeder Übergabe:

  1. Annotieren (Werkzeuge → Schaltplan annotieren)
  2. Footprints zuweisen/prüfen (Werkzeuge → Footprints zuweisen)
  3. ERC
  4. F8 → Leiterplatte aus Schaltplan aktualisieren
  5. Änderungen im Layout (z. B. Gate-/Pin-Tausch, Referenzen) zurück: Werkzeuge → Schaltplan aus Leiterplatte aktualisieren

Wichtig: Solange nicht F8 gedrückt wird, sind Schaltplan und Layout nicht synchron. Das ist gewollt und ermöglicht kontrollierte Änderungen – erfordert aber Disziplin.


7. Layout (Pcbnew)

Der Leiterplatteneditor ist der Bereich, in dem KiCad gegenüber EAGLE am meisten zugelegt hat – vor allem beim interaktiven Routen. Die Unterabschnitte folgen dem üblichen Arbeitsablauf vom Platinenumriss über Platzieren und Routen bis zu Kupferflächen und Designregelprüfung.

7.1 Platinenumriss

Der Umriss der Platine wird auf einer eigenen Lage gezeichnet und dient als Fräskontur sowie als Referenz für die Abstandsprüfung zum Rand.

  • Lage Edge.Cuts (entspricht EAGLE-Lage 20 Dimension). Geschlossene Kontur zeichnen oder DXF importieren (Datei → Importieren → Grafik).

7.2 Platzieren

Nach der Übergabe aus dem Schaltplan liegen alle Footprints zunächst auf einem Haufen. KiCad bietet einige Hilfen, um sie schnell vorzusortieren und auszurichten:

  • Nach F8 liegen alle Bauteile gebündelt am Cursor.
  • Bauteil auf andere Seite: F (Flip) – Lagen werden automatisch gespiegelt.
  • Ausrichten/Verteilen: Kontextmenü → Ausrichten/Verteilen.
  • Kreuzauswahl im Schaltplan ↔ Layout: Bauteil in einem Editor anklicken markiert es im anderen.
  • Platzieren nach Schaltplanblatt: Kontextmenü → Platzieren → Footprints anordnen.

7.3 Routen

Der interaktive Router schiebt bestehende Leiterbahnen beim Verlegen beiseite, statt nur daran entlangzulaufen. Damit sind dichte Layouts deutlich schneller zu verdrahten als mit EAGLE. Die Tabelle listet die Kürzel, die man beim Routen ständig braucht.

AktionKürzel
Leiterbahn routenX
Differenzielles Paar6
Via setzen beim Routen (Lagenwechsel)V
Abknickrichtung wechseln/
Leiterbahnbreite nächste/vorigeW / Umschalt+W
Leiterbahn ziehen (45° erhalten)D
Lage F.Cu / B.CuBild↑ / Bild↓
Netz hervorheben` (Akzent-Taste)
Ganze Verbindung auswählenU (danach Entf = RIPUP)
Längenabgleich7 (Einzelleitung), 8 (Diff.-Paar)

Leiterbahnbreiten und Via-Größen werden über Netzklassen oder vordefinierte Werte (Platineneinstellungen → Vordefinierte Größen) gesteuert, Auswahl in der oberen Werkzeugleiste.

7.4 Kupferflächen (Zonen)

Was in EAGLE Polygon heißt, ist in KiCad eine Zone. Funktional sind beide sehr ähnlich, aber Bedienung und Priorisierung unterscheiden sich in Details, die schnell zu Fehlern führen:

  • Zone zeichnen: Strg+Umschalt+Z
  • Alle Zonen füllen: B, Füllung entfernen: Strg+B
  • Priorität: höhere Zahl gewinnt (EAGLE-Rank war umgekehrt).
  • Wärmefallen (Thermals) und Anschlussart pro Zone oder pro Pad einstellbar.
  • Inseln entfernen: Zoneneigenschaften → Inseln entfernen (≙ EAGLE Orphans off).

7.5 DRC

Die Designregelprüfung kontrolliert das Layout gegen die Platineneinstellungen und optional gegen den Schaltplan. Für besondere Anforderungen lassen sich eigene Regeln formulieren:

  • Prüfen → Designregelprüfung (DRC); Option „Parität Schaltplan/Platine prüfen“ aktivieren.
  • Eigene Regeln (z. B. HV-Abstände nach DIN EN 62368-1/60664) als .kicad_dru oder mit dem grafischen Regel-Editor (KiCad 10).

8. EAGLE-Befehle → KiCad-Tastenkürzel/Menüs

Wer EAGLE über die Kommandozeile bedient hat, sucht anfangs für jeden Befehl die passende Entsprechung. Die Tabelle ordnet den gängigen EAGLE-Befehlen das KiCad-Kürzel bzw. den Menüpunkt zu. Sie eignet sich ausgedruckt gut als Spickzettel für die ersten Wochen. Es gilt die Standardbelegung; (S) steht für Schaltplan, (L) für Layout.

EAGLEKiCadKürzel / Menü
ADDSymbol hinzufügen (S) / Footprint hinzufügen (L)A
ADD (Supply)Power-SymbolP (S)
NETLeitung zeichnenW (S)
BUSBus zeichnenB (S)
LABELLabel / glob. / hierarchischL / Strg+L / Strg+H (S)
JUNCTIONVerbindungspunktJ (S) – meist automatisch
MOVEVerschiebenM
(Move mit Leitungen)ZiehenG
COPYKopieren / DuplizierenStrg+C / Strg+D
PASTEEinfügenStrg+V
DELETELöschenEntf
ROTATEDrehenR
MIRRORSpiegeln (S) / auf andere Seite (L)X/Y (S), F (L)
GROUPAuswahlrahmen / GruppierenRahmen ziehen; Strg+G gruppiert
NAMEReferenz bearbeitenU (S)
VALUEWert bearbeitenV (S)
CHANGE / INFOEigenschaftenE
SMASH–nicht nötig
SHOWNetz hervorheben`
TEXTTextT
SHEET (neues Blatt)Hierarchisches BlattS (S)
REPLACESymbol ändernBearbeiten → Symbole ändern…
UPDATE (Bibliothek)Aus Bibliothek aktualisierenWerkzeuge → Symbole aus Bibliothek aktualisieren (S) / Footprints aus Bibliothek aktualisieren (L)
ERCERCPrüfen → ERC
BOARD (Schaltplan → Board)Platine aktualisierenF8
ROUTERoutenX
RIPUPVerbindung auswählen + löschenU, dann Entf
SPLITLeiterbahn knickenD bzw. Kontextmenü Bahn aufteilen
VIAViaV (beim Routen) bzw. Strg+Umschalt+V
POLYGONZoneStrg+Umschalt+Z
RATSNESTZonen füllenB
SIGNALNetz manuell zuweisenPad-/Zoneneigenschaften
DRCDRCPrüfen → DRC
DIMENSIONBemaßungPlatzieren → Bemaßung
GRIDRasterN / Umschalt+N, Kontextmenü
MARKLokaler UrsprungLeertaste
WINDOW / FITAlles zeigenPos1
UNDO / REDORückgängig / WiederherstellenStrg+Z / Strg+Y
CAMPlotten / Bohrdateien / JobsetDatei → Fertigungsausgaben
EXPORT (Netzliste, BOM)ExportierenDatei → Exportieren / Werkzeuge → Stückliste erstellen
RUN (ULP)Python-Plugin / KonsoleWerkzeuge → Externe Plugins
SCRIPT (.scr)–kein direktes Gegenstück; Python verwenden
Kommandozeile–stattdessen Kürzel; Übersicht Strg+F1

Alle Kürzel sind unter Einstellungen → Tastenkürzel änderbar. EAGLE-ähnliche Belegungen sind möglich, aber erfahrungsgemäß ist es langfristig einfacher, die KiCad-Standards zu lernen (Foren, Videos, Kollegen nutzen diese).


9. Lagenzuordnung EAGLE → KiCad

EAGLE nummeriert seine Lagen, KiCad verwendet sprechende Namen mit dem Präfix F. (Front, Bestückungsseite) und B. (Back, Lötseite). Die Tabelle zeigt, wo die gewohnten EAGLE-Lagen in KiCad zu finden sind. Das ist vor allem beim Zeichnen eigener Footprints und beim Prüfen importierter Projekte hilfreich.

EAGLE-LageNr.KiCad-Lage
Top1F.Cu
Route2…152–15In1.Cu … In30.Cu
Bottom16B.Cu
Pads / Vias17/18Bestandteil der Pads/Vias
Dimension20Edge.Cuts
tPlace / bPlace21/22F.Silkscreen / B.Silkscreen
tOrigins23Footprint-Ursprung (automatisch)
tNames / tValues25/27Referenz-/Wertfeld auf F.Silkscreen bzw. F.Fab
tStop / bStop29/30F.Mask / B.Mask
tCream / bCream31/32F.Paste / B.Paste
tKeepout / tRestrict39/41Sperrfläche (Rule Area)
Drills / Holes44/45Bohrungen in Pads; keine eigene Lage
Milling46Edge.Cuts (Innenausschnitte)
Measures47User.Drawings / Bemaßungsobjekte
Document48User.Comments
tDocu / bDocu51/52F.Fab / B.Fab
(Bestückungsumriss)–F.Courtyard / B.Courtyard (Platzbedarf, wird im DRC geprüft)

10. Fertigungsdaten (CAM → Plotten/Jobsets)

Den CAM-Prozessor von EAGLE gibt es in dieser Form nicht. Stattdessen erzeugt KiCad Gerber-, Bohr- und Bestückungsdaten über eigene Dialoge, die sich seit KiCad 9 zu Jobsets zusammenfassen lassen. Die Unterabschnitte nennen jeweils die Einstellungen, die von deutschen Leiterplattenherstellern üblicherweise erwartet werden.

10.1 Gerber

Die Gerber-Dateien beschreiben Kupfer, Lötstopp, Bestückungsdruck und Kontur jeder Lage. Folgende Einstellungen sind ein sicherer Standard:

Datei → Fertigungsausgaben → Gerber

  • Format: Gerber X2, Koordinatenformat 4.6 mm
  • Lagen: F.Cu, B.Cu, (Innenlagen), F/B.Mask, F/B.Silkscreen, F/B.Paste (für Schablone), Edge.Cuts
  • „Protel-Dateierweiterungen“ nur wenn der Fertiger es verlangt
  • „Lötstopp von Vias abziehen“ = Vias abdecken (Tenting) nach Fertigerwunsch

10.2 Bohrdaten

Bohrungen werden getrennt von den Gerber-Daten im Excellon-Format ausgegeben. Wichtig ist, dass Einheit und Ursprung zu den Gerber-Dateien passen:

  • Excellon, Einheit mm, Nullunterdrückung „Dezimalformat“
  • PTH und NPTH getrennt oder zusammen – nach Fertigervorgabe
  • Ursprung: absolut oder Hilfsursprung (konsistent zu Gerber!)

10.3 Bestückung

Für die maschinelle Bestückung braucht der Dienstleister neben den Leiterplattendaten eine Positionsdatei und eine Stückliste. Beide erzeugt KiCad direkt aus dem Projekt:

  • Positionsdatei (Pick & Place): Datei → Fertigungsausgaben → Bauteilpositionen, CSV, mm
  • Stückliste: Werkzeuge → Stückliste erstellen – Felder wählen (Referenz, Wert, Footprint, MPN, Hersteller), Gruppierung nach Wert+Footprint. Für deutsches Excel: Semikolon als Trennzeichen.
  • IPC-2581 und ODB++ werden ebenfalls unterstützt.

10.4 Jobsets (≙ CAM-Jobs)

Jobsets sind das Gegenstück zu den CAM-Jobs in EAGLE. Sie speichern alle Ausgabeeinstellungen im Projekt, sodass ein vollständiger Fertigungsdatensatz jederzeit identisch neu erzeugt werden kann.

Seit KiCad 9: Fertigungsausgaben (Gerber, Bohrdaten, BOM, PDF, STEP …) als Jobset speichern und mit einem Klick erzeugen – inkl. ZIP. Als Teil der Projektvorlage anlegen.

10.5 Kontrolle

Vor der Bestellung sollten die erzeugten Daten unabhängig vom Layout-Editor geprüft werden. Dafür bringt KiCad ein eigenes Werkzeug mit:

  • Mitgelieferter Gerber-Viewer (GerbView) – vor jeder Bestellung die Daten ansehen.
  • Viele deutsche Fertiger akzeptieren auch direkt die .kicad_pcb.

11. Migration bestehender EAGLE-Projekte

KiCad kann komplette EAGLE-Projekte mit Schaltplan, Layout und eingebetteten Bibliotheken importieren. Der Import funktioniert in der Regel gut, ersetzt aber keine sorgfältige Nachkontrolle. Die folgenden Schritte beschreiben den Ablauf und die Punkte, die man danach auf jeden Fall prüfen sollte.

  1. EAGLE 5 (binär): Projekt in EAGLE 6 oder neuer öffnen und speichern → XML.
    EAGLE 6-Dateien sind bereits XML.
  2. Schaltplan und Board gemeinsam importieren: Projektmanager → Datei → Nicht-KiCad-Projekt importieren → EAGLE. Die .sch und .brd müssen gleichnamig im selben Ordner liegen.
  3. Beim Import werden die eingebetteten Bibliotheken in projektbezogene KiCad-Bibliotheken extrahiert.
  4. Nach dem Import prüfen:
    • ERC und DRC laufen lassen, Meldungen abarbeiten
    • blattübergreifende Netze (EAGLE: gleicher Name) → KiCad nutzt globale Labels; Verbindungen kontrollieren
    • Polygone → Zonen: Prioritäten, Abstände, Thermals, Füllung neu berechnen (B)
    • Designregeln aus der EAGLE-DRU werden nicht vollständig übernommen → Platineneinstellungen neu setzen
    • Texte/Schriftarten (EAGLE-Vektorfont) optisch prüfen
    • Gerber aus EAGLE und KiCad im Gerber-Viewer übereinanderlegen und vergleichen
  5. Laufende Projekte, die nur noch gepflegt werden: abwägen, ob die Migration lohnt. Für Neuprojekte direkt KiCad.

12. Typische Stolperfallen

Fast jeder EAGLE-Umsteiger macht in den ersten Projekten ähnliche Erfahrungen. Die Tabelle sammelt die häufigsten Probleme mit ihrer Ursache und der passenden Abhilfe. Sie eignet sich als erste Anlaufstelle, wenn etwas nicht wie erwartet funktioniert.

ProblemUrsache / Lösung
Pins treffen Leitungen nichtSchaltplanraster nicht 50 mil → zurückstellen
Bauteil fehlt im Layoutkein Footprint zugewiesen oder F8 vergessen
ERC: „Power-Pin nicht gespeist“PWR_FLAG an das Netz setzen
Netze auf verschiedenen Blättern nicht verbundenlokale statt globale Labels verwendet
Zone überschreibt falsche ZonePriorität verwechselt (höhere Zahl gewinnt)
Zone sieht alt ausnicht neu gefüllt → B
Footprint im Layout bleibt alt nach BibliotheksänderungFootprints aus Bibliothek aktualisieren
Projekt auf anderem PC ohne BauteileBibliotheken nur global eingebunden → projektbezogene Bibliothek anlegen bzw. 3D-Modelle einbetten
Änderungen an Standardbibliothek wegnach Update überschrieben → nie die Standardbibliothek ändern
Bohrungen versetzt beim Fertigerunterschiedliche Ursprünge bei Gerber und Bohrdaten

13. Weiterführende Quellen

Für Detailfragen, die über diesen Leitfaden hinausgehen, sind die folgenden Anlaufstellen am ergiebigsten. Die offizielle Dokumentation ist umfassend und teilweise auf Deutsch verfügbar. Im Forum finden sich zu fast jedem Problem bereits Antworten.

  • Offizielle Dokumentation (auch deutsch): docs.kicad.org
  • Download und Versionshinweise: www.kicad.org
  • Forum (sehr aktiv, auch deutschsprachige Nutzer): forum.kicad.info
  • Bibliothekskonventionen (KLC): klc.kicad.org
  • Plugin- und Inhaltsmanager: im Projektmanager unter Plugin- und Inhaltsverwaltung (z. B. Fertiger-Plugins, Zusatzbibliotheken, Themes)

Hinweis: Menünamen und Kürzel beziehen sich auf KiCad 10.0 mit Standardbelegung und deutscher Oberfläche; einzelne Übersetzungen können je nach Unterversion leicht abweichen.